Schwarzmantelmann und androgyne Aureneinbrecherin

Wildgans's Weblog

Die kleine Stadtführung hat meine Schwester mit Kultur überfüttert. Zum Glück blieb sie stark und ich konnte mich vor dem Sturz auf den Zebrastreifen in ihren Arm krallen. Ein heftiges Schockschnaufen, danach ausgiebiges Entlastungsgelächter. Zuvor auf dem „Heiligen Sand“, dem uralten Judenfriedhof, ihr den Martin-Buber-Blick nahe gebracht und ihr bei hunderten Fotos assistiert. Gegen Ende des Ganges tauchte eine geführte Gruppe auf, von denen sich ein Selbstgespräche führendes Kind weit abseilte und diskutierend mit sich den Pfad gen Osten ging. Ein größeres Kind mit Wollmütze entfernte sich nur ein wenig und erklärte auf unsere Woher-Frage, dass sie aus Freiburg kämen. Ein kleiner Mann im schwarzen Mantel mit seltsamer Kopfbedeckung kletterte fast auf die Grabmäler oder überschnupperte sie. Am Friedhofseingang wartete wieder die schwarze Katze beim Handwaschbecken- und ein dort angebundener Hund überschlug sich fast vor Bellaufregung, während die Katze in aller Seelenruhe Katze blieb.

Später ein Kleinfeinmittagessen in einem „Ambiente“…

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